Visual Kompetenzen

Das Betäubungsmittelstrafrecht nimmt ausgesprochen breiten Raum in der Strafrechtswirklichkeit ein. Es ist zugleich ein Spezialgebiet des Strafrechts. Spezialistentum und Spezielles findet sich auf allen Ebenen der polizeilichen und staatsanwaltschaftlichen Ermittlungseinheiten und der befassten Gerichte. Die Vielfalt und Intensität der Ermittlungsmethoden, die von einem breiten Spektrum der Mittel und deren ständiger technischer Perfektionierung gekennzeichnet sind, prägen die aktuellen BtM-Verfahren. Die Verteidigung sollte daher in die Hände eines Experten gelegt werden. Den heimlichen Ermittlungsmethoden – wie Telefonüberwachung, Lauschangriff, GPS und Geodaten Auswertung, V-Leuten aller Art, Lockspitzeleinsatz und „Kronzeugen“ mit fragwürdiger Herkunft und Motivation – ist verfahrensrechtlich die Kontrolle des polizeilichen Vorgehens und dessen Ergebnisse durch die Verteidigung entgegenzusetzen. Den Bedrohungen für den Beschuldigten, die sich im Lichte des gesamten Ermittlungsarsenals – insbesondere dem inflationären Erscheinen von V-Leuten aller Art und von „Kronzeugen“ zweifelhafter Herkunft – ergeben, ist oft mit eigenen Erhebungen der Verteidigung und gezielter Gegenaufklärung Rechnung zu tragen. Die Kenntnisse der Eigenheiten, der geschriebenen und ungeschriebenen Spezialgesetze und der informellen Programme des BtM-Strafverfahrens sind die Grundvoraussetzungen, in der Verteidigung die richtigen Weichenstellungen vorzunehmen. Nicht zuletzt wegen der Komplexität der gesamten Verfahrensbedingungen stehen dem Verteidiger vielfältige Einflussmöglichkeiten zur Verfügung, das Verfahren mit zu gestalten und dabei in die Richtung der gemeinsam mit dem Mandanten entwickelten Verfahrensziele zu lenken. Je früher ein Beschuldigter mit dem Verteidiger seines Vertrauens die Organisation seiner Verteidigung angeht, umso günstiger gestalten sich seine Chancen im Verfahren.

Einzelne Experten des strafverteidiger|büros verteidigen auf diesem schwierigen Rechtsgebiet ebenso einfühlsam wie effektiv.